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OELSNER VITA / BAUTEN


Lebenslauf

Gebäude in HH - Altona

Wohnungsbauten
Bahrenfelder Steindamm
Rathenaupark “Moltkeblock”
Augustenburger / Kieler Str.
Koldingstraße
Lunapark
Helmholtzstraße
Schützenstraße
Luruper Chaussee
Steenkamp-Siedlung
Rulantweg
Otzenstraße

Wohlfahrtsbauten
Schwesternwohnheim
Arbeitsamt Kieler Straße
Gewerbeschule
Pestalozzi-Schule

Gebäudeverlust





           
 
Gustav Oelsner hatte in der damals selbständigen Stadt Altona von 1923 bis 1933 das Stadtbild kreativ und entscheidend als Architekt geprägt, nachdem er bereits 20 Jahre lang in Breslau und in Kattowitz in Oberschlesien als Stadtbaurat tätig gewesen war. In Altona waren seine städtebaulichen Aufgaben dem Großsiedlungsplan, der Schaffung der Elbparks, den Grüngürteln und dem Ausbau des Volksparks gewidmet. Seine architektonische Arbeit gipfelte in qualitätsvollem kommunalen Wohnungsbau mit über 1600 Wohnungen, mehreren Schulen und öffentlichen Gebäuden sowie kleineren Bauten in Form von sog. Stadtmöbeln. Sein Mut zu modernen Architekturformen machten ihn zu einem bedeutenden Protagonisten des „Neuen Bauens“ in den 20er Jahren des 20sten Jahrhunderts.

Sein Leben war leider von schweren Schicksalsschlägen gekennzeichnet: seine Vertreibung aus Kattowitz 1923 durch den Anschluss an Polen und aus seinem Amt als Bausenator in Altona 1933 durch die Nationalsozialisten so wie seine Emigration in die Türkei 1939. Oelsner ist Preisträger des Fritz-Schumacher-Preises und der Gurlitt-Medaille. Er starb vereinsamt 1956 in Hamburg-Altona.