D I E E L B P A R K S
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Die Großstadtbevölkerung Altonas aus den eng bebauten Wohnvierteln ins Freie
hinauszuführen, erhob Oelsner zum wichtigsten Planungsziel. Arbeit, Wohnung und
Erholung waren die drei Programmpunkte für eine Neuordnung der Stadt Altona
(Generalbebauungsplan, 1923).
Oelsner erkannte im Laufe seiner Arbeit als Stadtbaurat von Altona, dass seine Gedanken
zur kompletten Auflösung der Großstadt nicht zu verwirklichen waren und die
Auflockerung der bestehenden Strukturen mit Grünbereichen und Freiflächen der einzig
wahre Kompromiss war. Die in den Elbvororten vornehmlich in privatem Besitz liegenden
Elbparks wollte er erhalten, der Großstadtbevölkerung zugänglich machen und die
drohende Parzellierung zugunsten weiterer Villengebiete unbedingt verhindern. Die
Finanzierung des Ankaufs bildete Oelsner aus Krediten vom Staat und Zuschüssen des
preußischen Volkswohlfahrtministeriums. Zur Sicherung dieser Erholungsgebiete für die
Bevölkerung zählen folgende Park- und Waldflächen, welche hier näher erläutert werden.
In seinen Ausführungen zu den „Aufgaben der Stadt Altona“ schreibt Oelsner über die
neuen Elbparks: „Aber die landschaftlich unvergleichliche Lage der Stadt bot auch den
Raum für viele schöne Einzelschöpfungen, die in den Elbvororten, in Grün gebettet, an
vielen Stellen ein Idealbild (...) der Siedlung geben. Der wunderschöne alte Baumbestand,
der Blick auf den Strom, den man von großen Terrassen genießt, die schöne
Eigentümlichkeit mit Knicks und Weiden. Auf der Hochfläche (Geestrücken) sucht die
Bevölkerung (...) Erholung zwischen den Gärten unserer Vororte und am Elbufer, das wie
der Meeresstrand von Ebbe und Flut beherrscht wird.“
Alle Elbparks, bis auf den Goßler-Park, wurden zu Oelsners Zeiten durch eine neu
geschaffene Uferpromenade - den heutigen Elbwanderweg - mit einander verbunden.
Die dazu notwendigen Grundstücksankäufe und Enteignungen verschiedener privater
Grundstücke zwischen Övelgönne und Teufelsbrück sowie Nienstedten und Blankenese
konnten aufgrund der weitsichtigen Politik Oelsners und Max Brauers verwirklicht werden.
(Textbeitrag aus Ausstellungskatalog “stadt-visionen-antworten”)
- Donners Park
- Rosengarten
- Schröders Elbpark
- Hindeburgpark
- Jenischpark
- Hirschpark
- Baurs Park
- Goßlers Park
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