| 23.02.1879 |
als Sohn deutscher Juden in Posen / Westpreußen geboren.
Die Familie zählte zu dem gebildeten jüdischen Bürgertum.
Der Vater war von Beruf Destillateur.
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| 1896 |
Abitur und Beginn des Architekturstudiums an der TH
Berlin-Charlottenburg
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| 1899 |
Jahrespreis der Hochschule im Fach Architektur für ein
Hallenschwimmbad mit Römischen Bädern.
Auswärtiges Semester an der TH München.
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| 1900 |
Vordiplom an der TH Berlin,
Italienreise finanziert durch ein staatliches Stipendium, gemäß der
„klassischen Route“ aller Bildungsreisenden wie z.B. Goethe und Schinkel
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| 1901 – 1904 |
1. Staatsexamen und praktische Ausbildung in verschiedenen
Architekturbüros, bei Paul Wallot in Berlin, dort Mitarbeit an den
Entwürfen für den Amtssitz des Reichstagspräsidenten und bei Max
Hasak in Berlin, dort Mitarbeit an dem Kaiser-Friedrich-Museum,
jetzt Bode Museum.
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| 04.1904 |
2. Staatsexamen und Ernennung zum Regierungsbaumeister.
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| 1904 – 1907 |
Bauleiter im preußischen Hochbauamt für die Technische Hochschule
in Breslau. Hierbei entwarf er verschiedene Schulen und Krankenhäuser.
Kontakt zum Breslauer Künstlerkreis um Hans Poelzig und Max Berg.
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| 01.04.1907 |
Stadtbaudirektor der Stadt Breslau.
Entwurf mehrerer Schulgebäude bis 1911.
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| 1911 – 1922 |
Stadtbaurat der Stadt Kattowitz.
Verwaltungsgebäude für die Bergwerksdirektion (heute: Polnisches Kohlenministerium)
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| 1914 – 1918 |
Erster Weltkrieg
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| 1920 – 1921 |
Stellvertreter des Kattowitzer Oberbürgermeisters; vorübergehende
Inhaftierung durch den Alliierten Kontrollrat.
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| Ende 1922 |
Niederlegung des Amtes wegen Abtretung der Stadt Kattowitz vom Deutschen Reich an Polen.
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| 30.01.1923 |
Auftrag zur Ausarbeitung des Generalsiedlungsplanes für den
Groß-Hamburger Raum unter Prof. Brix (Berlin).
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| 30.03.1924 |
Wahl Max Brauers (SPD) zum Oberbürgermeister und Gustav Oeslner (parteilos) zum Bausenator in Altona.
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| 1924 – 1932 |
Entwurf zahlreicher Hochbauten, Leitung des kommunalen Wohnungsbaus, städtebauliches Engagement. Teilweise Umsetzung der im Generalsiedlungsplan/Generalbebauungsplan formulierten Ziele für Groß-Altona.
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| 1926 – 1927 |
Entwürfe und Bau der Wohnquartiere Helmholtz- und Bunsenstraße
in Ottensen, und der Düppel- und Koldingstraße in Altona-Nord.
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| 1927 |
Bau des Schwesternhauses und des Arbeitsamtes.
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| 1928 |
Bau des Berufsschulzentrums („Haus der Jugend“) am Platz der Republik
(Eröffnung 1930) und der Pestalozzischule.
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| 1929 |
Bau des Wohnquartiers Luruper Chaussee, Lunapark und Schützenstraße.
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| 1933 |
Nationalsozialistische „Machtergreifung“ aufgrund der letzten demokratischen
Reichstagswahl. „Gleichschaltung“ der Verwaltungen, Verbot der Parteien und
Gewerkschaften aufgrund des Ermächtigungsgesetzes.
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| 11.03.1933 |
Entlassung und Verhaftung des Altonaer Magistrats und Dienststrafverfahrens
gegen Oelsner und andere ehemalige Magistratsmitglieder und Verwaltungsbeamte,
endet im Fall Oelsner mit Freispruch, doch bleibt das Berufsverbot bestehen.
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| 1933 – 1939 |
Ruhestand in Hamburg. Private Freundschaft mit Fritz Schumacher.
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| 1937 |
Amerikareise zu Max Brauer; Architekturkongress in Cleveland.
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| 1939 |
Emigration in die Türkei. Berater der türkischen Regierung in städtebaulichen
und wohnpolitischen Fragen.
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| 1939 – 1945 |
Zweiter Weltkrieg
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| 1940 |
Ernennung zum Professor h.c. durch Lehrtätigkeit an der Technischen Hochschule
Istanbul Städteplaner und Architekt.
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| 1949 |
Gründung der Bundesrepublik Deutschland
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| 15.02.1949 |
Referent für Aufbauplanung in der Baubehörde Hamburg.
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| 1950 |
Mitbegründer der „Freien Akademie der Künste“ in Hamburg.
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| 26.10.1950 |
„Fritz-Schumacher-Preis“ der Universität Hamburg.
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| 09.1952 |
Ruhestand in Hamburg
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| 1955 |
Türkeireise. Krankenhausaufenthalt.
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| 25.04.1956 |
„Cornelius-Gurlitt-Gedenkmünze“ der Akademie für Städtebau und Landesplanung.
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| 26.04.1956 |
Tod, begraben auf dem Ohlsdorfer Friedhof.
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